Der gastgebende Widderclub W261Recklinghausen hatte in der „Schwarzkaue“ und deren Nebenräume auf der „Zeche Ewald“ unter der Leitung von Peter Lührs und Pierre Fellmann eine sehenswerte Schau auf die Beine gestellt. Das Technische Hilfswerk (THW) hatte im Vorfeld für eine Ausleuchtung der sonst fast dunklen Räume gesorgt. Am Mittwochnachmittag waren dann alle Vorbereitungen gelaufen und die Kaninchen konnten eingeliefert werden.

Preisrichtergruppe bei der Bewertung 30.LCS 2014

 

Preisrichtergruppe bei der Bewertung 30.LCS 2014

Die Preisrichter bei der Arbeit!

Die Kaninchen wurden von 16 Preisrichtern und 2 Obmänner am Donnerstag im ABCD-System bewertet. Am Freitag wurden noch die letzten Vorbereitungen von den fleißigen Helfern erledigt, so dass am Samstagmorgen die Schau pünktlich die Türen öffnen konnte.

Die ersten Besucher (Samstag) der 30.LCS Westfalen 2014   Die ersten Käufer (Samstag) der 30.LCS Westfalen 2014
Die ersten Besucher!
  Die ersten Käufer!

Dann sah man zwischen den Käfigreihen die Züchter und Besucher fachsimpel und die sehr hohe Qualität der insgesamt 1585 Kaninchen aller drei Schauen bewundern.

Eröffnungsfeier (Bergmannschor) der 30.LCS Westfalen 2014

 

Ehrenpreistisch der 30.LCS Westfalen 2014

Bergmannschor   Ehrenpreistisch der 30. LCS

Bei der Eröffnungsfeier am Samstagvormittag wurde als zuerst ein Ständchen vom  Bergmannschor Herten vor der „Steigerstube“ gebracht und dann wurden die zahlreichen Ehrengäste vom stellvertretenden Clubobmann Gerhard Koppmeier begrüßt, da der Landesclubobmann erkrankt war. Anschließend begrüßte der Vorsitzende des westf. Herdbuch Michael Halbe die Anwesenden und betonte das zum ersten Mal die Landesclubschau und die Herdbuchschau gemeinsam stattfand und bedankte sich für die freundliche Aufnahme.

Wolfgang Wüst (Eröffnungsfeier) der 30.LCS Westfalen 2014   Klaus Baranowski (Eröffnungsfeier) der 30.LCS Westfalen 2014
Von Links:
stellv. LV-Vors. Schleswig-Holstein Michael Lüthje-Dohrendorf,
LV-Vors. Westfalen Rainer Schwarzelmüller
stellv. Clubobmann Gerhard Koppmeier,
ZDRK Abteilungsleiter für das Herdbuch Wolfgang Wüst
 
Von Links:
LV-Vors. Westfalen Rainer Schwarzelmüller
stellv. Clubobmann Gerhard Koppmeier,
ZDRK-Clubobmann Klaus Baranowski
 

Der ZDRK Abteilungsleiter für das Herdbuch Wolfgang Wüst würdigte in seinen Grußworten das Engagement der Züchter, die solch eine Schau erst möglich machen wies auf die Bedeutung der Rassekaninchenzucht für die Gesellschaft hin, so wird auf der einen Seite Traditionen gepflegt und auf der anderen Seite die biologische Vielfalt bewahrt. Der ZDRK-Clubobmann Klaus Baranowski merkte an, dass durch die Zusammenarbeit der Clubzüchter und den Austausch ihrer Tiere, sich der Zuchtstand der Rassekaninchen ständig verbessert würde.

(Eröffnungsfeier) der 30.LCS Westfalen 2014   (Eröffnungsfeier) der 30.LCS Westfalen 2014
Von Links:
stellv. Clubobmann Gerhard Koppmeier,
Bürgermeister der Stadt Herten Herr Dr. Uli Paetzel
 
Von Links:
stellv. Clubobmann Gerhard Koppmeier,
stellv. Landrat Herr Harald Nübel

Der Bürgermeister der Stadt Herten, Herr Dr. Uli Paetzel, war erfreut so viele Kaninchenzüchter aus nah und fern an dieser traditionsreichen Örtlichkeit begrüßen zu dürfen.

Reiner Schwarzelmüller (Eröffnungsfeier) der 30.LCS Westfalen 2014   (Eröffnungsfeier) der 30.LCS Westfalen 2014
Von Links:
stellv. LV-Vors. Schleswig-Holstein Michael Lüthje-Dohrendorf,
LV-Vors. Westfalen Rainer Schwarzelmüller
stellv. Clubobmann Gerhard Koppmeier
 
 
Von Links:
stellv. Clubobmann Gerhard Koppmeier,
Vors. des westf. Herdbuch Michael Halbe,
stellv. Landrat Herr Harald Nübel
Bürgermeister der Stadt Herten Herr Dr. Uli Paetzel

Der Landesverbandsvorsitzende Rainer Schwarzelmüller bedankte sich für die geleistete Arbeit der vielen Helfer und bei den Züchtern, die ausgestellt hatten. Anschließend eröffnete der stellvertretende Landrat Herr Harald Nübel die Ausstellung.

 

Die Preisträger der hohen Ehrenpreise auf der Landesclubschau waren:

Bronzene Plaketten vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Markus Schröter, W88, KLCh (388,0) und Manfred Rasper, W321, KlS hell (387,5).

Bronzene Plakette vom ZDRK: Daniel Volkert, W169, DKlW wildfarben (387,5).

Große goldene Medaille des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein–Westfalen: Ulrich Korte, W332, Al (387,5). Kleine goldene Medaillen des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein–Westfalen: Thorsten Finke, W381; SchGr (387,5) und Ingo Wensing, W2, HGrS (387).

Goldene Medaillen der Landwirtschaftskammer Nordrhein–Westfalen: Bernhard Wessendorf, W293, He BlA (387) und Franz Schrieverhoff, W175, ZwW weiß-RA (387). Präsidentenmedaille: Tatjana Ruthmann, W36, H wildfarben-weiß (386,5).

Vizepräsidentenmedaille: Klaus Robert, W17, ZwW weiß-RA (386,5).

Ehrenpräsidentenmedaille: ZGM Waltering-Jansen, W100, FbZw weißgrannenf-schwarz. (386,5)

Ehrenpräsidiumsmedaille:  Sven Bültemeier, F581, ZwW weiß-RA (386,5).

Landesverbandsehrenpreise: Josef Hönig, W102, KlCh (386,5) und  Jürgen Hölter, W175, ZwW schwarz (386,5).

ZDRK Medaillen: Hans Dieter Blank, W227, FbZw schwarz (387); Karl-Heinz Stork, W103, SchGr (387); Helmut Woestmann, W100 He BLA (387); Christiane Fastenrath, W342, ZwW weiß-RA (386,5); Herman Weber, W321, Al (386,5); Benjamin Freitag, W9, Sa Elfb. RA (386,5); Burghard Schmidt, W690, ZwW weiß-RA (386,5); Hubert Arping, W38, ZwW wildfarben (386,5).

Landesverbandsverdienstmedaillen: Ulrich Korte, W332, Al (386,5); Andreas Langelage, W817, KlSch sschwarz-weiß (386,5); Cordula Jansen ,I20, DW wildfarben (386,5); Edmund Müller, W124, ZwW thüringerfarbig-weiß (386); Michael Mucha, R7, ZwW schwarz (386); ZGM Dobslaff, W370, KlS schwarz (386).

Landesverbandsmedaillen: Andreas Bertelmann, W2, Loh schwarz (386); Helmut Thiery, W175, ZwW weiß-BlA (386); Peter Lichtenberger, W2, KlS graubraun (386); Helmut Albers, W173, KlS schwarz (386); Martin Kröger, W563, BlW (386); Anke Neuhaus, W137, Sa Elbf. RA (386); Martin Seuthe, M blau, W527 (386); Willi Winkelhues, ZwW weiß-RA, W169 (386); Werner Austermann, W375, Ha rotbraun (386); Reinhold Jansen,  I20, DW blaugrau (386); ZGM Wigger, W2, DGrS schwarz (386); ZGM Frigge/Dobslaf, W227, ZwW schwarzgrannenfarbig (386).

ZDRK-Clubmedaillen: Michael Löhr, W298, ESch schwarz-weiß (386); Hermann Schopphuis, W169, ESch schwarz-weiß (386); Werner Austermann, W375, Ha rotbraun (386); ZGM Overhage, W314, ZwW thüringerfarbig-weiß (386); Rita Rottstegge, W300, Rh (386); Robert Rottstegge, W300, SchwGr (386); Manfred Rasper, W321, KlS havannafarbig (385,5); Johannes Zufacher, W381, KlCh (385,5); Verronika Heynk, W38, SchW (385,5); ZGM Ebner, K67, ZwW schwarz (385,5); Sven Bültemeier, F581, ZwW weiß-RA (385,5); Josef Höing, W102, KlCh (385,5); Jörg Kröger, W347, BlRex (385,5); ZGM Schauerte, W515, HGrS (385,5); Alfred Menzel, W176, KlSch schwarz-weiß (385,5); Markus Franke, W872, FbZw blau (385,5); Helmut Woestmann, W100, He BlA (385,5); Martin Holtkamp, W169, Al (385,5); Jörg Kardinahl, W375, ZwW blau (385,5); Monika Vollmann, W871, ZwW weiß-BlA (385,5).

 

Die Rassen und ihre Bewertungen

16 Deutsche Riesen, wildfarben: Bei den 4 Zuchtgruppen setzte sich Peter Kramer, W378 (385) durch, der den Landesclubmeister für sich entscheiden konnte, gefolgt von Friedrich-Wilhelm Hagenbäumer, W448 (383). Die Rassemerkmale waren sehr gut ausgeglichen, vielmehr waren es die Positionen 2 und 3 die zu Kritiken führte, wie „eckige Hinterpartien“ sowie „etwas wenig Dichte“.

 

7 Deutsche Riesenschecken, schwarz-weiß: Andreas Brockmann, W147 zeigte eine schöne Zuchtgruppe (383), leider fehlten 3 Tiere. Kritik gab es in den Positionen 2 und 3 und bei einem Tier gab es Beanstandungen in den Rassemerkmalen.

 

Deutsche Widder (40); 20 DW wildfarben: 5 Zuchtgruppen lagen hier teilweise dicht beieinander. Die beste Sammlung stellte Cordula Jansen, I20 (386,5) und sicherte sich damit den Landesclubmeistertitel. Sie zeigte noch eine weitere Zuchtgruppe (385,5) und insgesamt vier V-Tiere (3,1 - 97). Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Torsten Küper, W17 (385) und Rolf van Ahrens, W509 (384). Die meisten Kritikpunkte bei dieser Rasse lagen in der Position 2 mit „etwas loser Fellhaut“ und „teilweise versteiften Blumen“ sowie in der Position 3 mit „etwas schwacher Struktur“. In den Rassemerkmalen Kopf und Behang präsentierten sich die meisten Tiere von ihrer besten Seite.

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97,0 Pkt. 1,0 Deutscher Widder blaugrau von Reinhold Jansen / Frisoyte

12 DW blaugrau: Es fehlten 3 Tiere, die beste Zuchtgruppe, stellte Reinhold Jansen, I20 (386) und wurde damit Landesclubmeister er zeigte auch einen V-Rammler (97). Eine weitere Zuchtgruppe zeigte Pierre Fellmann, W253 (380,5). In der Position 2 wurde zweimal „loses Brustfell“ und in der Position 3 durch die Haarung bedingt fehlendes Unterhaar kritisiert. Hervorragend zeigten sich die Tiere in den Rassemerkmalen in den Positionen Kopf und Behang.

4 DW schwarz-weiß:  Die einzige Zuchtgruppe präsentierte Martin Seuthe, W527 (379). Die meiste Kritik gab es wegen „eckigen Hinterpartien“ sowie „etwas wenig Unterhaar“. Die Farben und Zeichnungen waren schon sehr ansprechend.

4 DW weiß-RA: Die einzige Zuchtgruppe, präsentiert von Hans–Joachim Huppke, W82, erreichte 382,5 Punkte. Kritik gab es in Position 2 und 3. Alle Tiere hatten „eckige Hinterpartien“ und drei  hatten „etwas wenig Unterhaar“. Sehr gut zeigten sich die Tiere in den Rassemerkmalen Kopf und Behang.

 

4 Deutsche Großsilber, schwarz: Eine Zuchtgruppe zeigte  die ZGM Ludwig & Fabian Wigger, W2 (386). Mit dieser Zuchtgruppe wurden sie Landesclubmeister. Die Tiere konnten in den Positionen 2 und 3 überzeugen. Insgesamt gab es nur sehr wenige Beanstandungen, was für eine sehr gute Qualität der Tiere spricht.

 

Meißner Widder (12); 4 MW schwarz: Hier zeigte Peter Lietz, W315, eine Zuchtgruppe, die mit 377,0 Punkten bewertet wurde. „Eckige Hinterpartien“, „wenig Unterwolle“ und „etwas helle Unterfarben“ kosteten hier die Punkte.

4 MW havannafarbig: Hier präsentierte Yvonne Ostroga, W147, eine Zuchtgruppe (380). Mit dieser Zuchtgruppe wurden sie Landesclubmeister. Die Tiere waren entweder „etwas eckig“ oder hatten „lose Fellhaut, auch an den Behanglängen muss gearbeitet werden.

4 MW graubraun: Hier zeigte Peter Lietz, W315, eine Zuchtgruppe, die mit 378,5 Punkten bewertet wurde. „Eckige Hinterpartien“, „lose Fellhaut“ und „etwas schwache Silberung“ kosteten hier Punkte. Die Behanglängen lagen zwischen 37-40 cm.

 

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Sieger 97,0 Pkt. 0,1 Helle Großsilber von Frank Pradelski / Gelsenkirchen

40 Helle Großsilber: Eine große Kollektion von 10 Zuchtgruppen wartete auf. Die beste Zuchtgruppe kam aus dem Stall von Ingo Wensing, W2 (387) der auch die Landesclubmeisterschaft für sich entschied. Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Ingo Wensing W2 (386,5) Manfred Keller, W2 (386), Schauerte, W515 (385,5), Dietmar Babilon, W321 (385) und Ingo Wensing W2 (385). Das Siegertier kam aus der Zucht von Frank Pradelski, W97 (0,1 - 97,5). Weitere V-Tiere zeigten Manfred Keller (0,1 - 97), Dietmar Babilon (0,1 – 97) und Ingo Wensing (0,2 - 97 und 0,1 - 97,5). Die Häsinnen zeigten einige Male lose Brustfelle. In einigen Zuchten waren die Blumen teilweise versteift. In der Position 3 wurde mehrmals Strukturmangel oder wenig Unterhaar bemängelt. Ein Tier wurde wegen überschreiten des Höchstgewicht von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.

 

44 Blaue Wiener: Mit 11 Zuchtgruppen waren die BlW wie gewohnt stark vertreten. Die beste Zuchtgruppe, und somit auch Landesclubmeister, stellte Martin Kröger, W563, (386). Weitere sehr gute Zuchtgruppen stellten Uwe Pradelski, W97 (385) und Winfried Meise, W710 (2 x 385), Das Siegertier kam aus der Zucht von Uwe Pradelski (1,0 – 97), der noch ein weiteres V-Tier zeigte (0,1 - 97). Ein weiteres V-Tier zeigt Winfried Meise (0,1 – 97 Einige Tiere hatten eine lose Fellhaut und teilweise waren die Tiere in leichter Haarung. Die Köpfe konnten durchweg gefallen, nur die Ohrenstruktur muss noch verbessert werden. Bei einem Tier war die Tätowierung nicht lesbar und dann wurden noch drei weitere Tiere von der Bewertung ausgeschlossen, „Höchstgewicht überschritten“, „stark ausgeprägte Wamme“, „Kahlstellen an den Hinterläufen“.

 

8 Blaugraue Wiener: Bei den zwei ausgestellten Zuchtgruppen konnte sich Tristan Sonneborn, W9 (384,5) die Landesclubmeisterschaft sichern. In der Zuchtgruppe von Max- Willi Viebahn, R374 wurde ein Tier von der weiteren Bewertung ausgeschlossen, „gebrochene Zehe“. Er zeigte in dieser Zuchtgruppen zwei V-Tiere, (2,0 – 97). In der Position 3 wurden die „schwache Haarstruktur“ bemängelt und in der Position 4 die „etwas breite Ohrenhaltung“. 

 

8 Schwarze Wiener: Landesclubmeisterin wurde Veronika Heynk, W38 (385,5). Sie zeigte noch eine weitere schöne Zuchtgruppe (385). Kritiken gab es in den Position 2 wegen „etwas loser Fellhaut“. Im Fellhaar konnten die Tiere überzeugen. Die Rassemerkmale waren auch sehr ausgeglichen.

 

8 Graue Wiener, wildfarben: Hier präsentierten sich 2 Zuchtgruppen von zwei Züchtern.  Gordon Stief, W99 (385) setzte sich durch und sicherte sich den Landesclubmeistertitel. Aus seiner Zucht kam auch noch ein V-Tier (1,0 – 97). Leider wurde ein Tier von der weiteren Bewertung ausgeschlossen „Büschel in der Decke“. Insgesamt gab es nur sehr wenige Beanstandungen, was für eine sehr gute Qualität der Tiere spricht. 

 

26 Rheinische Schecken: Die beste Sammlung stellte Alfred End, W712 (384,5) und er wurde damit Landesclubmeister. Das einzige V-Tier kam aus seiner Zucht (1,0 – 97,5). Weitere sehr gute Sammlungen zeigten Hermann Höflich, W12 (2 x 384) und Alfred End (382,5). Einige Tiere zeigten in der Körperform und im Fellhaar schwächen, „eckige Hinterpartien“ und „lose Brustfelle“, „etwas wenig Unterhaar“. Die Rassemerkmale waren durchweg sehr gut ausgeprägt.

 

4 Weißgrannen, blau: Bei der einen Zuchtgruppe von Yvonne Ostroga, W147 (383,5) waren in den Rassemerkmalen von einer sehr guten Qualität. Vereinzelt gab es Kritik in der Position 2 und 3 wegen „loser Fellhaut“ und „etwas wenig Unterhaar“.

 

12 Hasenkaninchen, rotbraun: Hier wurden 3 Zuchtgruppen gemeldet. Die beste Sammlung zeigte Werner Austermann, W375 (386) und er wurde damit Landesclubmeister. Weitere hohe Sammlungen zeigten Werner Austermann (386) und Hermann Tüpken, W509 (384,5). V-Tiere zeigten Hermann Tüpken (1,0 - 97) und Werner Austermann (0,1 – 97,5). Teilweise hatten die Tiere „leicht eckige Hinterpartien“. Insgesamt zeigten die Tiere sehr gute Felle. Die Rassemerkmale konnten bis auf wenige Ausnahmen sehr gut gefallen.

 

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98,0 Pkt. 0,1 Alaska von Ulrich Korte / Arnsberg

16 Alaska: Besonders stark präsentierten sich die Tiere in der Position 2 sowie in den Rassemerkmalen Kopf und Ohren und Unterfarben. Landesclubmeister wurde Ulrich Korte, W332 (387,5), er zeigte auch noch eine weitere hohe Zuchtgruppe (386,5). Sehr gute Sammlungen stellten auch Hermann Weber, W321 (386,5) und Martin Holtkamp, W169 (385,5) aus. Den besten Rammler zeigte Ulrich Korte (98), der auch noch weitere V-Tiere zeigte (1,0 – 97,5 und 1,0 – 97). Weitere V-Tiere zeigte Hermann Weber (1,1 - 97). Einige Häsinnen hatten „etwas loses Brustfell“, ansonsten waren die Tiere sehr ausgeglichen.

 

18 Satin Elfenbein-RA: Bei 4 Zuchtgruppen und 2 Einzeltieren wurde Benjamin Freitag, W9 (386,5) Landesclubmeister. Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Anke Neuhaus, W137 (386) und Kurt Sohrweide, W1 (384,5). V-Tiere zeigten Benjamin Freitag  (1,0 – 97,5) und Anke Neuhaus  (0,1 - 97). In der Position 2 hatten meisten die Häsinnen „etwas lose Brustfelle“, sonst gab es nur wenig Kritikpunkte. Die meisten Tiere zeigten sich in den Rassemarkmalen von sehr guter Qualität. Ein Tier wurde wegen einer Geschlechtsmissbildung ausgeschlossen. 

 

8 Satin-Schwarz: Beide Zuchtgruppen von Günter Vogelsang, W87 fehlten.

 

4 Satin-Feh: Eine Zuchtgruppe stellte hier Benjamin Freitag, W9  (384) aus. Besonders in den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen.

 

8 Satin-Hasenfarbig: Benjamin Freitag, W9 zeigte in dieser Rasse zwei sehr ansprechende Zuchtgruppen (384,5 + 383,5), er wurde damit Landesclubmeister. Es wurden dreimal „etwas faltige Ohren“ und dreimal „etwas eckige Hinterpartien“ bemängelt. Auch hier waren die Rassemerkmale sehr gut ausgeprägt.

4 Satin-Rhönfarbig: Eine Zuchtgruppe stellte hier Meinhard Neuhaus, W137  (379,5) aus. Es wurden viermal „eckige Hinterpartien“ und einmal „etwas lose Fellhaut“  bemängelt. Die Rassemerkmale waren ansonsten sehr gut ausgeprägt.

 

4 Chin-Rexe: Die eine Zuchtgruppe wurde hier von Harry Fromberg, W82 (381,5) ausgestellt. Bei dieser Rasse gab es häufigste Kritik in der Position 2 wegen „schmaler Formen“.

 

8 Blau-Rexe: Die beiden Zuchtgruppen wurden von Jörg Kröger, W347 (385,5 und 382,5) ausgestellt. Er wurde damit auch Landesclubmeister.  In der Position 2 gab es die meisten Mängel; dreimal „eckige Hinterpartie“, zweimal „schmale Schulter“, einmal „loses Brustfell“ und einmal „abstehende Schenkel“. Im Kopf und Ohr konnten die Tiere gefallen.   

 

4 Dalmatiner-Rex, dreifarbig: Die eine Zuchtgruppe zeigte Erich Güldenpenning, W382 (383). In dieser Zuchtgruppe präsentierte sich ein Rammler (Käfig-Nr. 298) mit einer wunderschönen Zeichnung. Leider waren in der Position 2 viele Kritikpunkte auf den Bewertungskarten zu lesen („eckig Hinterpartien“ und „loses Brustfell“).

 

4 Castor-Rexe: Die eine Zuchtgruppe wurde hier von Harry Fromberg, W82 (384,5) ausgestellt und er wurde damit Landesclubmeister. Bei dieser Rasse gab es die häufigsten Kritikpunkte in der Position 2, dreimal „etwas loses Brustfell“ und einmal „etwas eckige Hinterpartie“. Die Rassemerkmale waren sehr gut ausgeprägt, in der Position 6 wurden dreimal die 10 Punkte vergeben. 

 

Kleinschecken (33); 25 KlSch schwarz-weiß: Hier wurden 6 Zuchtgruppen und 1 Einzeltier gezeigt. Andreas Langelage, W817 (386,5) wurde Landesclubmeister. Auch die Zuchtgruppen von Alfred Menzel, W176 (385,5) und Hans Ellenberg, W 147 (383,5) zeigten auch sehr gute Rassevertreter. V-Tiere kamen aus der Zucht von Alfred Menzel (1,0 – 97,5) und Andreas Langelage (2,0 - 97). Insgesamt waren kaum Kritikpunkte zu erkennen, teilweise hatten einige Tiere lose Fellhaut und ein Tier wurde wegen einer Geschlechtsmißbildung von der Bewertung ausgeschlossen.

 

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Sabine Bialek bei der Bewertung der Kleinschecken blau-weiß von Frank Holz / Emsdetten

4 KlSch blau-weiß: Die eine Zuchtgruppe wurde hier von Frank Holz, W168 (385,5) ausgestellt. In dieser Sammlung zeigte der Züchter sehr gute Rassevertreter mit wenig Kritikpunkten.

4 KlSch havannafarbig-weiß: Michael Löhr, W298, stellte die einzige Zuchtgruppe dieser Rasse (383) und wurde damit Landesclubmeister. In dieser Sammlung zeigte der Züchter sehr gute Rassevertreter mit wenig Kritikpunkten.

 

Deutsche Kleinwidder (82); 29 DKlW wildfarben: Hier wurden 7 Zuchtgruppen und 1 Einzeltier gezeigt. Die beste Zuchtgruppe stellte Daniel Volkert, W169 (387,5) und er sicherte sich damit den Landesclubmeistertitel. Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Daniel Volkert (385,5), die ZGM Sascha Senger/Yvonne Petereit, W99 (384,5) und Tim Meise, W710 (384). Den besten Rammler zeigte Daniel Volker (97,5) sowie ein weiteres V-Tier (1,0 - 97). „Schmale Formen“ und „loses Brustfell“ waren die häufigsten Kritikpunkte. Zwei Tiere wurden wegen Wamme ausgeschlossen.  Die Rassemerkmale waren dagegen sehr gut ausgeprägt.

16 DKlW wild/eisengrau: Ausgestellt waren vier Zuchtgruppen, bei denen leider nur zwei das Ziel erreichten. Daniel Volkert, W169 (385,5) und Winfried Volkmar, W314 (384,5). Daniel Volkert wurde damit Landesclubmeister. Außerdem zeigte Daniel Volkert noch zwei V-Tiere (1,1 - 97). Insgesamt waren alle ausgestellten Tiere von ausgesprochen guter Qualität. Häufigste Kritikpunkte in der Position 2 waren „lose Fellhaut“ und „loses Brustfell“. 

4 DKlW schwarz: Eine Zuchtgruppe dieser Rasse stellte Edgar Elpers, W563 aus. Leider blieb die Zuchtgruppe mit zweimal „nb“ hinter den Erwartungen zurück. Hauptkriterien waren zweimal die Kahlstellen an den Ohrenränder, sowie die durchsetzten Ohrenränder.

4 DKlW blaugrau: Manfred Wessels, W262, stellte die einigste Zuchtgruppe dieser Rasse (382). In dieser Sammlung zeigte der Züchter gute Rassevertreter, die häufigsten Kritikpunkte waren hier „eckige Hinterpartien“ und „etwas wenig Unterhaar“.

5 DKlW thüringerfarbig: Eine Zuchtgruppe (380) und ein Einzeltier (95)dieses Farbenschlags stellte Udo Gläser, W563 aus. Leider blieb die Zuchtgruppe hinter den Erwartungen zurück. Hauptkriterien waren viermal „loses Brustfell“ und zweimal eine „verjüngte Form“ und die Behänge sollten auch noch verbessert werden.

8 DKlW rot: Uwe Ramus, W387, stellte beide Zuchtgruppen diesem Farbenschlag vor. Er wurde (384) damit Landesclubmeister. Außerdem zeigte er noch ein V-Tier (0,1 - 97). Ein Rammler wurde wegen Geschlechtsmissbildung von der weiteren Bewertung ausgeschlossen. Kritik gab es in den Positionen 2 und 6, aber ansonsten zeigten sie sehr gute Ansätze in den Rassemerkmalen.

4 DKlW rhönfarbig: Die eine Zuchtgruppe wurde von Daniel Volkert, W169 (382,5) ausgestellt. Die meisten Kritiken gab es in der Position 2 „etwas eckige Hinterpartie“, „schmale Schulterpartie“ und „etwas abstehende Schenkel“. In der Position 3 wurde  ein Tier wegen „etwas wenig Unterhaar“ gestraft. Sonst zeigten sie sehr gute Ansätze in den Rassemerkmalen. 

12 DKlW weiß RA: Innerhalb der drei Zuchtgruppen erreichte Reiner Küll, R50 (381,5) die höchste Bewertung und sicherte sich somit den Landesclubmeistertitel. Seine weitere Zuchtgruppe 380,5. Die meisten Kritiken gab es in den Positionen 2; dreimal „loses Brustfell“, zweimal „eckige Hinterpartie“, zweimal „schmale Form“ und einmal „aufgeworfene Rückenlinie“ sowie „Geschlechtsmissbildung“ . In der Position 3 wurden  zwei Tiere wegen wenig „Haarung“ gestraft, ein Tier war „lang im Haar“ und ein Tier hatte etwas „schwache Struktur“. Sonst zeigten sie sehr gute Ansätze in den Rassemerkmalen. 

 

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97,5 Pkt. 1,0 Kleinchinchilla von Markus Schröter / Gladbeck

20 Kleinchinchilla: Markus Schröter, W88 (388) stellte die beste Sammlung der Schau und wurde somit erfolgreich Landesclubmeister. Weitere hervorragende Zuchtgruppen zeigten Josef Hönig, W102 (386,5), Markus Schröter (386), Johannes Zufacher, W381 (385,5) Josef Hönig (385,5). Drei V-Tiere hatte Markus Schröter  (1,0 – 97,5 und 1,1 – 97) und zwei hatte Josef Hönig (0,1 – 97,5 und 0,1 – 97). In der Positionen 2 wurde vereinzelt auf „etwas eckige Hinterpartien“ hingewiesen. In den Rassemerkmalen überzeugten die Kleinchinchilla.

4 Marburger Feh: Jörg Wellenkötter, W463 stellte die einigste Zuchtgruppe dieser Rasse (384,5). In dieser Sammlung zeigte der Züchter gute Rassevertreter, an den Ohrenstrukturen sollte aber noch gearbeitet werden.

 

12  Rhönkaninchen: Mit 3 Zuchtgruppen war diese Rasse vertreten. Die beste Zuchtgruppe, und somit Landesclubmeister, wurde Rita Rottstegge, W300 (386). Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Thorsten Finke, W381 (386) und Otto Brenner, W103 (385). V-Tiere hatten Rita Rottstegge (0,1 - 97), Thorsten Finke (0,1 - 97) und Otto Brenner (0,1 - 97). Kritik gab es in der Position 2 wegen „etwas eckigen Hinterpartien“. In den Rassemerkmalen konnten sie überzeugen.

 

8 Luxkaninchen: Zwei Zuchtgruppen (2 x 385) wurden von der ZGM Schwarzelmüller in dieser Rasse ausgestellt. Sie wurden damit auch Landesclubmeister. Weiterhin war auch ein V- Tier (0,1 – 97,5) zu sehen. Die Tiere zeigten besonders gute Rassemerkmale, hatten aber Mängel in der Position 2, fünfmal „etwas eckige Hinterpartie“.  

 

12 Kleinsilber, schwarz: Hier zeigten sich 4 Zuchtgruppen, wo es bei der Landesclubmeisterschaft eng zuging. Die ZGM Heike & Klaus Dobslaff, W532 (386) sicherten sich den Landesmeistertitel vor Helmut Albers, W173 (386). Eine weitere sehr gute Zuchtgruppe zeigte Frank Pradelski, W97 (384,5). V-Tiere hatten Helmut Albers (2,0 - 97) und die ZGM Heike & Klaus Dobslaff (1,0 - 97). Nur wenige Kritiken reflektieren den hohen Zuchtstand dieser Rasse. In der Position 2 wurde einige Male die „etwas schmale Schulterpartien“ bemängelt. Ein Rammler wurde wegen Geschlechtsmissbildung von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.

 

8 Kleinsilber, blau: Zwei Zuchtgruppen wurden von Franz-Josef Wissing, W165 (385 + 384,5) ausgestellt. Er stellte auch ein V-Tier (0,1 - 97) aus. Vereinzelt wurden in Position 2 „leicht eckige Hinterpartien“ festgestellt, ansonsten gab es bei diesem Farbenschlag kaum Kritik.

 

16 Kleinsilber, havannafarbig: Vier Zuchtgruppen zeigten Manfred Rasper, W321 (385,5 + 382,5) und Arnold Plätz, W196 (2 x 384). Manfred Rasper wurde damit auch Landesclubmeister. V-Tiere präsentierte Manfred Rasper (0,1 – 97) und Arnold Plätz (1,0 - 97). Die meisten Beanstandungen gab es in der Position 2, mehrere Male „etwas eckige Hinterpartien“ und „etwas langer Typ“. 

 

12 Kleinsilber, gelb: Drei Zuchtgruppen wurden ausgestellt, die beste Sammlung zeigte Peter Lichtenberger, W2 (385) und wurde Landesclubmeister. Weitere sehr gute Sammlungen kamen von den Züchtern Jürgen Gawlik, W196 (384) und Friedel Aagten, W165 (382). Die meisten Kritiken gab es in der Position 2 mit „schmaler Form“, „loses Brustfell“ und „abstehende Schenkel“. In den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen.

 

16 Kleinsilber, graubraun: Bei den 4 Zuchtgruppen zeigte Peter Lichtenberger, W2 (386) die beste Sammlung und wurde Landesclubmeister. Des Weiteren kam aus seiner Zucht ein V-Tier (0,1 - 97). Weitere sehr gute Sammlungen kamen von Detlef Kühne, W469 (384) und Hendrik Wellersdorf, W461 (383,5). Die Zuchtgruppe von Matthias Emmerich, W175 fehlte. Die meisten Kritiken gab es in der Position 2.

 

12 Kleinsilber, hell: Mit 387,5 Punkten setzte sich hier Manfred Rasper, W321, an die Spitze und wurde Landesclubmeister. Er zeigte in der Sammlung drei V-Tiere(1,2 – 97). Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Manfred Rasper (384) und Daniel Greving, W165 (380,5). Kritik gab es in der Position 2 wegen „eckigen Hinterpartien“ und „etwas langer Typ“. In den Rassemerkmalen konnten die Tiere überzeugen.

 

Englische Schecken (28); 12 ESch schwarz-weiß: Die drei gemeldeten Zuchtgruppen waren sehr ausgeglichen. Michael Löhr, W298, (386) errang die Landesmeisterschaft. Auch Hermann Schophuis, W169 (386) zeigte eine sehr ausgeglichene Sammlung, er zeigte das einzige V-Tier (0,1 - 97). Michael Löhr stellte noch eine weitere Sammlung (385,5) aus. Insgesamt präsentierten sich alle ausgestellten Tiere von ihrer besten Seite.

12 ESch thüringerfarbig-weiß: Drei Sammlungen, bei der die ZGM Heinz & Egon Trapp, W293 (385) die beste Sammlung zeigte und damit Landesclubmeister wurde. Zwei weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigte  Reinhold Ellenberg, W147, (384,5 und 384). Insgesamt gab es auch hier vereinzelt Kritik in der Position 2, dreimal „etwas eckige Hinterpartie“ und zweimal „etwas lose Fellhaut“.

4 ESch dreifarbig: Hermann Höfflich, W12 stellte die einzige Zuchtgruppe in diesem Farbenschlag (383,5) aus. In dieser Sammlung zeigte der Züchter gute Rassevertreter, an den Hinterpartien sollte aber noch gearbeitet werden.

 

Holländer (8); 4 H wildfarben-weiß: Eine Sammlung wurde von Tatjana Ruthmann, W36 (386,5) ausgestellt, sie wurde damit  Landesclubmeisterin. Sie zeigte auch zwei V-Häsinnen (97).  Alle vier Häsinnen zeigten sich von einer hervorragenden Qualität.

4 H schwarz-weiß: Eine Sammlung wurde von Josef Feltel, W169, (384) ausgestellt. Die meiste Kritik gab es in der Position 2, „etwas eckig“, „schmale Schulterpartie“, „etwas loses Brustfell“. Die Rassemerkmale waren sehr schön.

 

12 Lohkaninchen, schwarz: Mit drei Zuchtgruppen war diese Rasse vertreten. Landesclubmeister wurde Andreas Bertelmann, W2 (386). Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Wilhelm Almering, W165 (385) und Irmgard Melcher, W346 (384). Einige der Häsinnen hatten „loses Brustfell“ und leider war ein Großteil der Tiere in leichter Haarung. Die Rassemerkmale waren bei fast allen Tieren von hervorragender Qualität.

 

8 Marderkaninchen, blau: Zwei Zuchtgruppen wurden von Martin Seuthe, W527 (386 und 385,5) ausgestellt. Er sicherte sich damit die Landesclubmeisterschaft. Er stellte auch drei V-Tiere (0,1 – 97,5 und 1,1 - 97) aus. Vereinzelt wurden in Position 2 „leicht eckige Hinterpartien“ festgestellt. Insgesamt gab es wenig Kritik in dieser Rasse.

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97,5 Pkt. 1,0 Schwarzgrannen von Karl-Heinz Stork / Horstmar

20 Schwarzgrannen: 5 Zuchtgruppen waren gemeldet und Thomas Finke, W381 (387,5) stellte die beste Sammlung aus und wurde somit Landesclubmeister. Dicht gefolgt von Karl-Heinz Stork, W103 (387), ebenfalls zeigte er auch den besten Rammler (97,5)  und noch ein weiteres V-Tier (0,1 - 97). Drei weitere V-Tiere hatte Thomas Finke (2,1 - 97). Die häufigsten Kritiken gab in der Position 2 „eckige Hinterpartien“ oder „verjüngten Formen“, ein Rammler wurde wegen „Geschlechtsmissbildung“ von der weiteren Bewertung ausgeschlossen. Ansonsten zeigten sich die Rassemerkmale auf hohem Niveau.

 

Russen (24); 12 R schwarz-weiß: In diesem Farbenschlag wurden drei Zuchtgruppen ausgestellt. Landesclubmeister wurde Wilfried Tepel, K71 (384,5). Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten Hans-Dieter Degwer, W390 (384,5) und Roman Zimny, W343 (384). Beanstandungen gab es wegen „eckigen Hinterpartien“, die Felle waren nur durchschnittlich, aber Rassemerkmale konnten durchweg gefallen.

12 R blau-weiß: Zwei Zuchtgruppen wurden von Roman Zimny, W343 (384 und 383) ausgestellt. Er sicherte sich damit die Landesclubmeisterschaft. Eine weitere Zuchtgruppe zeigte Kai-Uwe Bialek, W 343 (382). Schwachpunkte in diesem Farbenschlag waren die losen Brustfelle und die Felldichten. Die Rassemerkmale waren sehr ausgeglichen.


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Sieger 97,0 Pkt. 0,1 Zwergwidder wildfarben der ZGM Detlef & Sven Schoppmeier / Dortmund

Zwergwidder (284); 65 ZwW wildfarben: Mit 16 Zuchtgruppen und einem Einzeltier war diese Rasse wieder sehr stark vertreten. Die beste Sammlung stellte Hubert Arping, W38 (386,5) und somit wurde er auch Landesclubmeister. Je eine weitere sehr gute Sammlung kam von den Züchtern Werner Schmidtmann, W274 (385), Tim Meise, W710 (385), die ZGM Detlef & Sven Schoppmeier, W55 (385), die ZGM Janina & Willi Fastenrath, W342 (384) sowie Klaus Robert, W17 (384). Den Siegerrammler zeigte Hubert Arping (97) und die Siegerhäsin die ZGM Detlef & Sven Schoppmeier (97). Ein weiteres V-Tier kam aus der Zucht von Werner Schmidtmann (0,1 - 97). Kritik gab es meistens in den Positionen 2 und 3 wegen eckigen Hinterpartien oder loser Fellhaut sowie wenig Unterwolle oder schwacher Fellstruktur. Die Rassemerkmale konnten teilweise gefallen, hier gab es fast keine Kritik. Trotzdem sollten die Züchter in der Position 5 die Kronenbildung und Behangbreite nicht aus den Augen verlieren.

 

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Sieger 97,5 Pkt. 1,0 Zwergwidder schwarz von Jürgen Hölter / Borken

32 ZwW schwarz: Von 8 Zuchtgruppen kamen nur 7 ans Ziel. Jürgen Hölter, W175 (386,5) stellte die beste Sammlung aus und wurde somit Landesclubmeister. Ebenfalls zeigte er auch den Sieger (1,0 - 97,5)  und noch weitere zwei V-Tiere (1,0 – 97,5 und 1,0 - 97). Je eine weitere sehr gute Sammlung kam von den Züchtern, der ZGM Maximilian & Udo Ebner, K67 (358,5), Werner Hadder, W175 (2 x 385), Jürgen Hölter (385). Die ZGM Maximilian & Udo Ebner zeigte ebenfalls ein V-Tier (1,0 - 97). Kritiken gab es meistens in den Positionen 2 und 3, „etwas schmale Schulterpartie“, „loses Brustfell“, „etwas eckige Hinterpartien“ sowie „etwas wenig Unterhaar“. Die Rassemerkmale Kopf und Behang zeigten sich dafür in ausgesprochener guter Qualität, leider hatten einige der Tiere einen leichten Rostanflug.

8 ZwW blau: Hier präsentierten sich 2 Zuchtgruppen von zwei Züchtern.  Jörg Kardinahl, W375 (385,5) setzte sich durch und sicherte sich den Landesclubmeistertitel. Eine weitere schöne Zuchtgruppe zeigte Gerd Kuhnert, W1 (384). Neben den Problemen in den Körperformen, „eckige Hinterpartien und „schmale Typen“ gab es nur sehr wenige Beanstandungen, was mittlerweile für eine sehr gute Qualität der Tiere spricht. 

12 ZwW perlfehfarbig: Das beste Ergebnis der drei Zuchtgruppen erzielte Manfred Wessels, W262 (382,5). Gisbert Wolter, W712 stellte zwei Sammlungen aus, von denen nur eine das Ziel erreichte (380). Die häufigsten Kritiken gab es in den Positionen 2 und 3, 5 und 6. Die Hinterpartien waren teilweise eckig, leider sind auch schwache Kronen vorhanden sowie wenig Perlung. Ein Tier wurde wegen Wammenansatz ausgeschlossen.

8 ZwW chinchillafarbig: Gerd Fleige, W342  (385,5) setzte sich mit seiner Zuchtgruppe vor Barbara Ebner, K67 (384,5). Damit sicherte er sich den Landesclubmeistertitel. Schwachpunkte in diesem Farbenschlag waren die „etwas eckigen Hinterpartien“ und die „fehlenden Felldichten“. Die Rassemerkmale waren sehr ausgeglichen.

8 ZwW rot: Hier präsentierten sich 2 Zuchtgruppen von zwei Züchtern.  Margot Stump, W871 (380,5) setzte sich durch und sicherte sich den Landesclubmeistertitel. Eine weitere Zuchtgruppe zeigte Reiner Küll, R50 (377,5). Neben den Problemen in den Körperformen; fünfmal „eckige Hinterpartien“ und „fehlenden Felldichten“, gab es nur sehr wenige Beanstandungen in den Positionen 4 und 5.

4 ZwW gelb: Eine Sammlung von Gudrun Müller, W124 wurde mit 381,5 Punkten bewertet. Hier ist insgesamt noch einiges in Zuchtarbeit zu leisten (Körperform, Fellhaar und Farbe).

16 ZwW havannafarbig: In diesem Farbenschlag wurden vier Zuchtgruppen ausgestellt. Mit 385,0 Punkten wurde Claudia Dieker, W563 Landesclubmeisterin. Weitere sehr gute Zuchtgruppen zeigten die ZGM Maik & Petra Vollmann, W871 (384,5) und Hermann Willing, W563 (383 und 382). Beanstandungen gab es wegen „eckigen Hinterpartien“, „etwas wenig Unterhaar“ und teilweisen „hellen Unterfarben“, die Positionen 4 und 5 konnten durchweg gefallen.

8 ZwW thüringerfarbig: Hier präsentierten sich 2 Zuchtgruppen von zwei Züchtern.  Jörg Kardinahl, W375 (385) setzte sich durch und sicherte sich den Landesclubmeistertitel. Eine weitere schöne Zuchtgruppe zeigte Gerd Ratering, W165 (383,5). Neben den „leicht eckigen Hinterpartien“ und „fehlenden Felldichten“, gab es nur sehr wenige Beanstandungen, was mittlerweile für eine sehr gute Qualität der Tiere spricht. 

4 ZwW marderfarbig braun: Eine Zuchtgruppe von Beate Hölter, W175 wurde mit 384 Punkten bewertet. Schwachpunkte in diesem Farbenschlag waren die Körperform und die Felldichten. Die Rassemerkmale waren sehr ausgeglichen. Ein sehr gutes Ergebnis für einen sehr seltenen Farbenschlag. 

8 ZwW siamesenfarbig-gelb: Ewald Rude, W563 (383,5) stellte beide Zuchtgruppen diesem Farbenschlag vor. Er sicherte sich damit die Landesclubmeisterschaft. Einige Beanstandungen gab es in der Körperform, im Fellhaar und in der Position 6,  „etwas wenig Unterhaar“ und „unvollständigen/schwachen Rückenstreifen“. Ein Tier wurde wegen Geschlechtsmissbildung von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.

4 ZwW siamesenfarbig-blau: Bianca Gabbe, W165, stellte die einzige Zuchtgruppe in diesem Farbenschlag aus. Leider kam diese nicht ans Ziel. Auch hier waren die größten Kritikpunkte in der Position 2 zu finden, „schmaler Typ“ und „eckige Hinterpartien“, eine Häsin wurde wegen Wammenansatz ausgeschlossen.

12 ZwW weißgrannenfarbig-schwarz: Bei den drei Zuchtgruppen konnte sich Michael Mucha, R7 (386) behaupten und somit sicherte er sich auch den Landesclubmeistertitel, er zeigte auch noch eine weitere sehr gute Zuchtgruppe (385,5) sowie zwei V-Tiere (1,1 – 97). Eine weitere sehr gute Zuchtgruppe zeigte Daniel Gaman, W169 (385). Die präsentierten Tiere konnten in den Rassemerkmalen überzeugen. Kritik gab es meistens wegen „eckigen Hinterpartien“ und „etwas wenig Unterhaar“.

4 ZwW weißgrannenfarbig-havannafarbig: Eine Zuchtgruppe stellte die ZGM Janina & Willi Fastenrath, W342 (380,5) aus. Schwachpunkte in diesem Farbenschlag waren die Körperform und die Felldichten. Die Rassemerkmale waren schon sehr ausgeglichen. Ein sehr gutes Ergebnis für einen sehr seltenen Farbenschlag. 

12 ZwW schwarzgrannenfarbig: Drei Zuchtgruppen wurde in diesem Farbenschlag ausgestellt. Die beste Sammlung kam aus dem Stall von der ZGM Frigge/Dobslaff, W227 (386), sie hatten auch das einzige V-Tier (1,0 – 97). Mit diesem Ergebnis wurden sie Landesclubmeister. Weitere schöne Zuchtgruppen zeigten Theodor Upgang, W165 (384) und Felix Kortstegge, W724 (382,5). Schwachpunkte in diesem noch jungen Farbenschlag waren die teilweise noch „etwas eckigen Hinterpartien“ und das „etwas wenige Unterhaar“. Die Rassemerkmale konnten schon gefallen.

8 ZwW wildfarben-weiß: Hier präsentierten sich 2 Zuchtgruppen von zwei Züchtern.  Edgar Elpers, W563 (385) setzte sich durch und sicherte sich den Landesclubmeistertitel. Eine weitere schöne Zuchtgruppe zeigte Frank Bengfort, W165 (384). Neben den „leicht eckigen Hinterpartien“ und „etwas wenig Unterhaar“, gab es nur sehr wenige Beanstandungen, was für eine sehr gute Qualität der Tiere spricht.

8 ZwW schwarz-weiß: Zwei Zuchtgruppen, wobei die Tiere von Irmgard Melcher, W346 fehlten. Die Zuchtgruppe von Michael Wassing konnte das Ziel nicht erreichen. Die Tiere hatten teilweise  „etwas eckige Hinterpartien“ und „etwas wenig Unterhaar“. Ein Rammler hatte „weiße Büschel in den Ohrenränder“. 

8 ZwW thüringerfarbig-weiß: Hier waren zwei Zuchtgruppen angetreten, wobei Edmund Müller, W124 (386) das bessere Ergebnis in der Körperform erzielte und setzte sich damit bei der Landesclubmeisterschaft gegen die ZGM Willi & Dirk Overhage, W314 (386) durch. Die ZGM Overhage hatte das einzige V-Tier (0,1 – 97). Insgesamt präsentierten sich die Tiere hervorragend.

 

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Sieger 97,5 Pkt. 0,1 Zwergwidder weiß-Rotaugen von Klaus Robbert / Witten

38 ZwW weiß RA: Mit 9 Zuchtgruppen und zwei Einzeltieren war auch dieser Farbenschlag wieder sehr stark vertreten. Die beste Zuchtgruppe und damit Landesclubmeister wurde Franz Schrieverhoff, W175 (387). Das Siegertier präsentierte Klaus Robert, W17 (0,1 -97,5). Weitere hohe Zuchtgruppen zeigten Christiane Fastenrath, W342 (386,5), Burkhard Schmidt, W690 (2 x 386,5), Klaus Robert, W17 (386,5) und Sven Bültemeyer, F581 (386,5). V-Tiere kamen aus den Zuchten von Franz Schrieverhoff (0,1 - 97,5 und 1,1 - 97), Burkhard Schmidt (0,1 - 97,5 und 1,1 - 97), Christiane Fastenrath (2,0 - 97), Sven Bültemeyer (2,0 - 97) und Willi Winkelhues, W169 (1,0 -97). Wenn es Kritiken gab, dann meistens in den Positionen 2 und 3, „etwas eckige Hinterpartien“, „etwas loses Brustfelle“ und „etwas wenig Unterhaare“ oder „schwache Strukturen“. Ansonsten waren die Rassemerkmale sehr gut vorhanden. Trotzdem sollten die Züchter in der Position 5 die Kronenbildung und Behangbreite nicht aus den Augen verlieren.

17 ZwW weiß BlA: Helmut Thiery, W563 (386) führte das Feld der vier Zuchtgruppen an, er konnte sich so den Landesclubmeistertitel sichern. Ihn folgte Monika Vollmann, W871 (385,5), welche das einzige V-Tier hatte (1,0 -97). Eine weitere hohe Zuchtgruppe zeigte Helmut Thiery (384), eine Sammlung konnte das Ziel nicht erreichen. Überwiegend beanstandet wurden die Positionen 2 und 3, „etwas eckige Hinterpartien“, „etwas wenig Unterhaar“ und „etwas schwache Strukturen“. In den Rassemerkmalen zeigten sich nur sehr selten Kritiken.

 

Zwergschecken (25); 5 ZwSch schwarz-weiß: Eine Zuchtgruppe und ein Einzeltier wurden von Thomas Busch, W563 (384) ausgestellt. Schwachpunkte in diesem Farbenschlag waren die „etwas eckigen Hinterpartien“. Die Felle und die Rassemerkmale waren schon sehr ausgeglichen. Ein sehr gutes Ergebnis für so einen eher seltenen Farbenschlag. 

20 ZwSch dreifarbig: Leider war bei diesen fünf Zuchtgruppen ein „nb“-Tier (Wammenansatz) vorhanden. Bei den anderen ausgestellten Tieren waren schon einige gute Rassevertreter zu sehen. Die höchste Sammlung stellte Hermann Höflich, W12 (383) aus und wurde damit Landesclubmeister. Weitere hohe Zuchtgruppen zeigten Klaus Diekhues, W168 (382), Manfred Sylvester, W563 (381) und Hendrik Höflich, W12 (380,5). Häufigste Kritikpunkte waren „etwas eckige Hinterpartien“ und „etwas wenig Unterhaar“. Die Rassemerkmale konnten gefallen.

 

Hermelin (28); 4 He-RA: Hier startete nur eine Zuchtgruppe von Hendrik Kortstegge, W724 (384). Kleine Kritiken gab es nur in den Körperformen. Das Fellhaar und die Rassemerkmale konnten durchweg gefallen.

24 He-BlA: Mit 6 Zuchtgruppen war dieser Farbenschlag bei der Meldung gut vertreten, leider fehlte eine Sammlung. Bernhard Wessendorf, W293 (387) führte durch die besseren Körperformen seiner Tiere das Feld vor Helmut Woestmann, W100 (387) an und wurde dadurch Landesclubmeister. Weitere sehr gute Sammlungen zeigten nochmals Helmut Woestmann (385,5), Bernhard Wessendorf (385,5) und Sven Rieswick, W724 (382). V-Tiere kamen aus den Zuchten von Bernhard Wessendorf (3,0 - 97) und Helmut Woestmann (1,1 - 97). Die Tiere zeigten sich fast durchweg von guter Qualität.

 

Farbenzwerge (136) 12 Fbzw wildfarben: Bei dem Feld von 2 Zuchtgruppen und vier Einzeltieren führte die ZGM Jutta & Michael Schütz, W345 (384,5) durch die besseren Körperformen ihre Tiere das Feld vor Marcel Meiknecht, W300 (384,5) an und wurden damit Landesclubmeister. Die ZGM Heike & Klaus Dobslaff stellten vier Einzeltiere aus, wovon eine Häsin das Ziel nicht erreichte. Das einzige V-Tier hatte Marcel Meiknecht (1,0 -97). Bei diesem Farbenschlag bereiten „etwas eckige Hinterpartien“ und „fehlendes Unterhaar“ noch einige Sorgen. Aber auch „etwas faltige Ohren“ wurden als Kritikpunkte vermerkt.

8 Fbzw schwarz: Bei den zwei vorgestellten Zuchtgruppen konnte sich Hans-Dieter Blank, W227 (387) durchsetzen und wurde damit Landesclubmeister, er zeigte drei V-Tiere (2,1 – 97). Eine Zuchtgruppe konnte das Ziel nicht erreichen, wegen nicht lesbarer Kennzeichnung. Die Tiere zeigten sich von ansprechender Qualität.

12 Fbzw blau: Markus Franke, W872 (385,5) führte das Feld der drei Zuchtgruppen an, er konnte sich so den Landesclubmeistertitel sichern. Weitere hohe Zuchtgruppen zeigten die ZGM Gisela & Peter Frigge, W227 (382,5) und Gerd Ratering, W165 (381). Bei diesem Farbenschlag wurden die „eckigen Hinterpartien“ und das „fehlende Unterhaar“ am meisten kritisiert. Die Rassemerkmale konnten gefallen.

12 Fbzw havannafarbig: Hier waren nur noch zwei Zuchtgruppen angetreten, wobei Reinhold Kortstegge, W724 (385) das bessere Ergebnis in der Körperform erzielte und setzte sich gegen  die ZGM Waltering/Jansen, W100 (385) durch. Damit wurde Reinhold Kortstegge Landesclubmeister, er stellte auch das einzige V-Tier (0,1 – 97) aus. Insgesamt präsentierten sich die Tiere sehr guter Qualität, in den Rassemerkmalen konnte dieser Farbenschlag überzeugen.

8 Fbzw luxfarbig: Es waren zwei Sammlungen von Markus Franke, W872 (383 und 382,5) vertreten. Hier muss an den Körperformen und an den Ohrenstrukturen gearbeitet werden. In den Positionen 5 und 6 konnten die Tiere gefallen.

8 Fbzw fehfarbig: Zwei Zuchtgruppen, die von Thomas Riewick, W724 (385), und Heinz Ovenkamp, R476 (384) konnten sich sehen lassen. Landesclubmeister wurde Thomas Riewick.  Dreimal „etwas eckige Hinterpartie“ und dreimal „loses Brustfell“ sowie sechsmal „etwas wenig Unterhaar“ stand auf den Bewertungskarten zu lesen, aber keine Kritik in den Rassemerkmalen.

1 Fbzw perlfehfarbig: Es wurde nur eine Häsin in diesem Farbenschlag von Theodor Upgang, W165 ausgestellt, sie erreichte 95 Punkte. Sie hatte „etwas loses Brustfell“, „etwas wenig Unterhaar“ und eine „schwache Unterfarbe“.

12 Fbzw schwarzsilber: Von den drei Zuchtgruppen stellte Theodor Upgang, W165, zwei schöne Zuchtgruppen (383,5 + 382,5) aus, er sicherte sich damit die Landesclubmeisterschaft. In einer dieser Zuchtgruppen war auch das einzige V-Tier (0,1 – 97). Die größten Baustellen in diesem Farbenschlag sind die Körperformen. Hier wurde sechsmal „eckige Hinterpartien“, zweimal „loses Brustfelle“ und zweimal „schmale Schulterpartien“ bestraft. Die Felle waren von guter Qualität und die Rassemerkmale konnten gefallen. Eine Zuchtgruppe konnte das Ziel nicht erreichen, eine Häsin hatte einen Wammenansatz.

4 Fbzw havannasilber: Eine Sammlung wurde von der ZGM Waltering-Jansen, W100 gemeldet aber die Käfige blieben leer.

4 Fbzw hellsilber: Hier stellte die ZGM Waltering-Jansen, W100 eine Sammlung mit 377 Punkte zur Schau. Ein Rammler verlor schon 3 Punkte im Gewicht. Die „eckigen Hinterpartien“ waren hier die größten Kritikpunkte.

5 Fbzw marderfarbig blau: Eine Zuchtgruppe und ein Einzeltier wurde von Josef Büdding, W39 (384 und 95) ausgestellt. Er wurde damit Landesclubmeister, ein sehr gutes Ergebnis für einen so seltenen Farbenschlag. Hier muss an den eckigen Hinterpartien und an den Felldichten gearbeitet werden.

 

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97,0 Pkt. 1,0 Farbenzwerg weißgrannenfarbig-schwarz von der ZGM Waltering/ Jansen / Rosendahl

8 Fbzw weißgrannenfarbig-schwarz: Hier waren zwei Zuchtgruppen mit zwei Austellern gemeldet. Die Sammlung von Claudia Dieker, W563 fehlte. Landesclubmeister wurde die ZGM Waltering/ Jansen, W100 (386,5), sie zeigte auch das einzige V-Tier (1,0 – 97). In den Rassemerkmalen wiesen die meisten der Tiere dieser Rasse eine gute Qualität vor.

4 Fbzw weißgrannenfarbig-havannafarbig: Die eine Zuchtgruppe stellte Ludger Gesing, W724 (383,5) vor, damit wurde er Landesclubmeister. Die meiste Kritik gab es in der Position 2 wegen „etwas eckigen Hinterpartien“. In den Rassemerkmalen wiesen die meisten der Tiere dieser Rasse eine gute Qualität vor.

4 Fbzw hothotfarbig: Die eine Zuchtgruppe von Theo Upgang, W 165 wurde mit 383,0 Punkten bewertet. Die meiste Kritik gab es auch hier in der Position 2 wegen „ etwas eckigen Hinterpartien“. Die Rassemerkmale waren sehr ausgeglichen.

4 Fbzw rhönfarbig: Die eine Zuchtgruppe von der ZGM Gisela & Peter Frigge, W227 wurde mit 383,0 Punkten bewertet. Die meiste Kritik gab es hier in der Position 3 wegen „etwas wenig Unterhaar“. Die Rassemerkmale waren teilweise sehr ausgeglichen.

12 Fbzw japanerfarbig: Bei den drei gemeldeten Zuchtgruppen konnte sich Manfred Bahmann, W 877 (383 und 381,5) sich durchsetzen. Er sicherte sich damit die Landesclubmeisterschaft. Eine weitere Zuchtgruppe zeigte Markus Veerkamp, W300 (379,5). Hier waren die größten Baustellen die Position 2 und 3, siebenmal „eckige Hinterpartien“, zweimal „schmale Schulterpartien“, zweimal „loses Brustfelle“ sowie sechsmal „etwas wenig Unterhaar“. Die Japanerzeichnung und bei der Deckfarbe sollte die Farbe „gelb“ in einigen Zuchten verbessert werden.

4 Fbzw lohfarbig-schwarz: Uwe Rasmus, W387 (382) konnte er sich mit der einen ausgestellten Zuchtgruppe die Landesclubmeisterschaft sichern. Insgesamt waren alle ausgestellten Tiere durchweg ohne großartige Kritik bewertet worden.

6 Fbzw lohfarbig-havannafarbig: Eine Zuchtgruppe und 2 Einzeltiere wurden von Günter Huhmann, W97 (377;  94 und 93,5) ausgestellt Die meiste Kritik gab es hier in der Position 2 wegen „eckigen Hinterpartien“ und in der Position 3. Die Rassemerkmale waren teilweise sehr ausgeglichen.

 

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96,5 Pkt. 1,0 Farbenzwergrussenfarbig schwarz-weiß von der ZGM Elke & Peter Erlenkötter / Beckum

4 Fbzw russenfarbig schwarz-weiß: Die eine Zuchtgruppe der ZGM Erlenkötter, W346, konnte das Ziel nicht erreichen. Eine Häsin hatte einen Wammenansatz. Insgesamt wurden die anderen Tiere durchweg ohne großartige Kritik bewertet.

4 Fbzw schwarzgrannenfarbig: Auch hier konnte die eine Zuchtgruppe  von Reinhard Decker, W165, das Ziel nicht erreichen. Ein Rammler hatte eine Kahlstelle am Hinterlauf. Bis auf einmal eine „etwas eckige Hinterpartie“, wurden die anderen Tiere durchweg ohne großartige Kritik bewertet.

 

Tatjana Ruthmann, Schriftführerin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit in der westfälischen Landesclubvereinigung